Doris Dörrie Portrait auf ARTE "L'art de divertir " PDF Drucken E-Mail
PORTRAIT von Beatrix Schwehm ARTE 21.Februar 2010 um 17:00
Nach " Vom schaukeln der Dinge", " Luise - ou l'Islam par Amour" und "Die Kinder von Bulldogsbank" habe ich mich gefreut nochmal mit Beatrix Schwehm einen neuen Projekt zu drehen. Sie rief mich an bereits 2008 um Doris Dörrie zu folgen auf die Proben für ihr neues Oper Admeto. Es war nicht nur spannend, es waren sehr angenehme Dreharbeiten durch den kommunikativen Humor von Doris Dörrie. Zum ersten mal lässt Doris Dörrie sich von einem Kamerateam, während der Arbeit an ihrer sechsten Operninszenierung, dem ''ADMETO'' begleiten.

Doris Dörrie erzählt wie die Krankheit und der Tod ihres Mannes sie dem Zen-Buddhismus nahe bringen, sie spricht über das Spiel von Tragik und Komik, über Schmerz und Verlust, über Erfolg und Misserfolg, über die Zerbrechlichkeit des Lebens.

DORIS DÖRRIE - Kunst darf unterhalten
DORIS DÖRRIE ist ein Multi-Talent: Filmregisseurin, Professorin an der Münchner Filmhochschule, Autorin von Drehbücher, Kinderbüchern und Romanen. Ihre Bücher sind Bestseller und wurden in 30 Sprachen übersetzt. Ihre Filme sind weltweit zu sehen und vielfach preisgekrönt. Den wenigsten Menschen ist allerdings bekannt, dass die ''deutsche Humorexpertin'' auch als Opernregisseurin arbeitet.

Zum ersten mal lässt Doris Dörrie sich von einem Kamerateam, während der Arbeit an ihrer sechsten Operninszenierung, dem ''ADMETO'' begleiten. Davon ausgehend taucht das Portrait ein in ihre Filme: ''MÄNNER'', ''BIN ICH SCHÖN'', ''KIRSCHBLÜTEN HANAMI''.

Doris Dörrie erzählt wie die Krankheit und der Tod ihres Mannes sie dem Zen-Buddhismus nahe bringen, sie spricht über das Spiel von Tragik und Komik, über Schmerz und Verlust, über Erfolg und Misserfolg, über die Zerbrechlichkeit des Lebens.

Das Portrait macht deutlich: Doris Dörrie lässt sich nicht einordnen, weder als Feministin, noch als Buddhistin oder als Regisseurin erfolgreicher Filmkomödien. Frei zu sein im Geist und in der Arbeit bedeuten ihr alles.

Produzent Bernd Eichinger, Kameramann Hanno Lentz, Bühnen- und Kostümbildner Bernd Lepel, Butohtänzer Tadashi Endo und die Sängerinnen und Tänzer der Händel-Oper tragen mit ihren Aussagen dazu bei, dass mit diesem Film ein ungewöhnliches und überraschendes Bild von Doris Dörrie gelingt.

Es ist das sensible Portrait einer klugen, kraftvollen und selbstbewussten Frau, die neugierig auf Unbekanntes zugeht, die aber auch eine ganz scheue und verletzliche Seite in sich trägt die Respekt verdient.
Sendetermin: 21.Februar 2010 um 17:00 ARTE
Kamera: Bernd Meiners
Ton: Pascal Capitolin
Schnitt: Wiebke Abraham
Sounddesign: Rolf Seidelmann
Redaktionsleitung: Ulrike Dotzer
Redaktion: Kathrin Bronnert

Eine trifilm Produktion im Auftrag von NDR/ARTE