Sarah Wiener und die Kuechenkinder PDF Drucken E-Mail
Sarah Wiener und die Kuechenkinder

SARAH WIENER UND DIE KUECHENKINDER
Regie: Enrique Sánchez Lansch
Ton: Pascal Capitolin
Doku-Reihe: 10 x 43 min
Eine Koproduktion der Zero One Film mit ARTE
Drehzeit: Mitte Juli bis Mitte August 2008
Ausstrahlung auf ARTE: April 2009


ARTE begleitet 12 Kinder aus Deutschland, Frankreich, Belgien und der Schweiz bei einer Abenteuerreise ins Reich der Ernährung. Auf einem Landsitz in der Provence verbringen die 12- bis 14-Jährigen ihre Sommerferien mit Sarah Wiener - ohne Internet und mp3-Player, ohne Fast Food und Tiefkühlpizza. Das Ziel von Sarah Wiener: Ihren Küchenkindern den Spaß am Kochen und an gesunder Ernährung beizubringen.

Im Mittelpunkt der Doku-Reihe stehen die täglichen Erfahrungen der Kinder rund um das Thema Essen und gesunde Ernährung. In jeder Folge kochen, braten oder backen die Kinder mit Sarah Wiener und besorgen sich die Zutaten für die Gerichte selbst. Sie lernen nicht nur, wie man leckere und ausgewogene Gerichte kocht, sondern auch, wo Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, Kräuter und Gewürze eigentlich herkommen. Die zwölf Teenager erkunden die verborgene Welt hinter Frühstück, Mittag- und Abendessen, und lernen spielerisch, was gut schmeckt und auch noch gesund ist.

"Es gibt meinem Leben einen Sinn, etwas zu tun,
von dem ich glaube, dass es sinnvoll ist. Und
es ist zum Beispiel sinnvoll, Kindern das Kochen
beizubringen."
(Sarah Wiener)

Alle Kinder sind unerfahren im Kochen, so dass Sarah ihnen zunächst einfache Gerichte beibringt. Die Kinder lernen schnell und so werden die Gerichte im Laufe der Reihe immer komplexer, bis hin zu Braten und Torten.

Im großen Gemüsegarten pflanzen die Kinder ihr eigenes Gemüse an: Sie säen, jäten Unkraut, ernten. Auch die Schweine müssen gefüttert, der Kaninchenstall sauber gemacht werden. Was der eigene Garten nicht hergibt, kaufen die Kinder auf dem Markt ein. Sarah zeigt ihnen, worauf sie bei der Auswahl achten müssen. Sie fahren in die umliegenden Dörfer und Bauernhöfe, besuchen Imker und Biobäcker. Und auch dort schauen sie nicht nur zu, sondern packen gleich mit an: Isabel lernt angeln, obwohl sie dann den kleinen Fisch an ihrer Angel ganz eklig findet, Fiona möchte gar nicht mehr aufhören, im Garten zu graben und Alexia ist fasziniert, wie schnell man aus der Ziegenmilch Käse herstellen kann. Die Kinder kommen aus vier verschiedenen europäischen Ländern und entdecken in diesen Sommerferien die gemeinsame Welt und Sprache des Essens.